Unterhosen als Bodensensor: Schweizer Forscher gewinnen Ig Nobel 2026

Durch das Vergraben von Baumwollunterhosen und Teebeuteln erhielten Wissenschaftler neue Einblicke in die Qualität privater Böden.

Zwei tausend Baumwollunterhosen wurden in der Schweiz vergraben, um die Bodenqualität zu messen. Die Studie brachte überraschende Erkenntnisse über den Zustand privater Gärten.

Black Vortex Redaktion

Unterhosen als Bodensensor: Schweizer Forscher gewinnen Ig Nobel 2026
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Forscher aus der Schweiz führten ein Experiment durch, bei dem Unterhosen sowie Teebeutel in verschiedene private Gärten vergraben wurden. Die Idee war, die Einflüsse dieser Materialien auf die Bodenbeschaffenheit zu untersuchen. Das Projekt wurde in der gesamten Schweiz umgesetzt und umfasste mehrere Standorte, die unterschiedliche Bodentypen und Pflegebedingungen repräsentierten.

Im Kern des Experiments wurden exakt 2.000 Baumwollunterhosen in einer Reihe von Bodenproben vergraben. Die Unterhosen dienten als Messinstrumente, um Veränderungen über die Zeit zu beobachten. Die Vergrabung erfolgte bei standardisierten Bedingungen, sodass die Ergebnisse vergleichbar waren.

Das Ziel der Studie war, die Qualität des Erdreichs zu bewerten. Durch die Analyse der Unterhosen konnte ein breites Spektrum an Bodenparametern erfasst werden, die traditionell schwer zu messen sind.

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