Strom teilen: Energy Sharing scheitert bei Netzbetreibern und regulatorischer Hürde

Trotz einfacher Technik bleibt die Idee des Stromaustauschs an Nachbarn gescheitert

Der Verkauf von Eigenstrom an Nachbarn wäre technisch unkompliziert umzusetzen. Doch die Umsetzung scheitert an den Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur.

Black Vortex Redaktion

Strom teilen: Energy Sharing scheitert bei Netzbetreibern und regulatorischer Hürde
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Der Gedanke, eigenen Solarstrom an die Nachbarn zu verkaufen, klingt verlockend. Viele Hausbesitzer investieren in Photovoltaikanlagen und wollen überschüssigen Strom nicht ungenutzt lassen. Doch die Umsetzung des „Energy Sharing“ gestaltet sich komplexer als gedacht.

Technisch gesehen ist die Verteilung von erzeugtem Strom an benachbarte Haushalte kaum problematisch. Moderne Wechselrichter und Messgeräte können den Stromfluss überwachen und steuern, sodass ein reibungsloser Austausch möglich wäre.

Die eigentliche Hürde liegt jedoch nicht in der Technik, sondern in den Regelungen der Netzbetreiber. Diese haben Vorgaben, die den freien Stromfluss zwischen privaten Anlagen und den öffentlichen Netzen beschränken.

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