Solarparks verlieren Kostensenkungsfunktion bei geplanten EEG-Änderungen

BSW‑Solar warnt: Höchstgebote müssten von 5,9 auf 7,5 Cent kWh steigen

Der Branchenverband BSW‑Solar sieht eine Schwächung der Rolle von Solarparks im Energiewendeprozess, wenn das Netzpaket und die EEG-Novelle umgesetzt werden. Der aktuelle Höchstpreis von 5,9 Cent pro Kilowattstunde für Freiflächen‑Ausschreibungen müsste laut seiner Analyse auf 7,5 Cent ansteigen.

Black Vortex Redaktion

Solarparks verlieren Kostensenkungsfunktion bei geplanten EEG-Änderungen
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Solarparks gelten seit Jahren als ein zentrales Instrument zur Senkung der Strompreise im Zuge der Energiewende. Der Branchenverband BSW‑Solar hat in einem aktuellen Bericht auf potenzielle Schwächen hingewiesen, die durch geplante Änderungen im Energierecht entstehen könnten.

Der aktuelle Höchstpreis, der für die Auktionen von Freiflächen‑Solarparks festgelegt ist, beträgt 5,9 Cent pro Kilowattstunde. BSW‑Solar prognostiziert, dass dieser Wert bei Umsetzung des Netzpakets und der EEG-Novelle auf 7,5 Cent ansteigen müsste.

Ein solcher Anstieg der Gebote würde die Kosten für Strom aus großen Solarparks erhöhen. Dadurch könnten die Parks ihre bisherige Funktion als Kostensenkungsinstrument für die Energieversorgung verlieren.

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