Solarbranche fordert Ausnahmen von Wirkleistungsbegrenzung

Enpal und 1Komma5° fordern Ausnahmen für direkt vermarktete Anlagen und stärkere Verpflichtungen für Netzbetreiber

Die Solarbranche kritisiert die aktuelle Regelung zur Wirkleistungsbegrenzung von Photovoltaik-Anlagen. Enpal und 1Komma5° fordern Ausnahmen für direkt vermarktete Anlagen sowie strengere Pflichten für Netzbetreiber.

Black Vortex Redaktion

Solarbranche fordert Ausnahmen von Wirkleistungsbegrenzung
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Die Solarbranche hat in den letzten Wochen einen gemeinsamen Aufschrei gegen die aktuelle Regelung zur Wirkleistungsbegrenzung von Photovoltaik-Anlagen lautet. Die Grenzwerte, die bestimmen, wie viel Strom ein Betreiber an das öffentliche Netz abgeben darf, gelten als zu restriktiv. Viele Akteure sehen darin einen Hindernis für eine flächendeckende Nutzung von Solarenergie. In diesem Kontext haben mehrere Organisationen ihre Forderungen öffentlich gemacht.

Die Begrenzung der Wirkleistung betrifft vor allem Anlagen, die ihre Energie direkt vermarkten. Durch die Beschränkung bleibt ein Teil der erzeugten Energie ungenutzt. Für Betreiber, die ihre Produktion selbstständig an Endverbraucher verkaufen, stellt dies einen erheblichen Nachteil dar. Der aktuelle Regelrahmen wurde ursprünglich zur Stabilisierung des Stromnetzes entwickelt, doch die Praxis zeigt, dass er nicht mehr zeitgemäß ist.

Enpal hat die Forderung nach Ausnahmen für direkt vermarktete Photovoltaik-Anlagen klar formuliert. Das Unternehmen betont, dass seine Kunden durch eine Freistellung von der Begrenzung mehr Flexibilität erhalten würden. Enpal sieht die Möglichkeit, die volle Leistung ihrer Anlagen effizienter zu nutzen, als Chance zur Förderung der Eigenproduktion von Strom.

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