Sicherheitspaket 2.0: Fachleute kritisieren weitreichende Befugnisse

Bundesminister Dobrindt besucht GTAZ, während Experten im Bundestag vor rechtlichen Unsicherheiten warnen

Die Bundesregierung plant, Polizeibehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge neue Fahndungsmöglichkeiten einzuführen. Fachleute halten die geplanten Befugnisse für zu weitreichend und warnen vor einer rechtlichen Wackelpartie.

Black Vortex Redaktion

Sicherheitspaket 2.0: Fachleute kritisieren weitreichende Befugnisse
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Die Bundesregierung hat ein neues Sicherheitspaket vorgestellt, das unter dem Namen Sicherheitspaket 2.0 die Befugnisse von Polizei und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erweitern soll. Der Entwurf wurde im Bundestag diskutiert und löste sofort Reaktionen von Fachleuten aus.

Am 21. September besuchte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt das Terrorismusabwehrzentrum GTAZ. Der Besuch diente dazu, die aktuellen Einsatzbedingungen für Sicherheitskräfte im Bereich der Terrorismusbekämpfung zu beleuchten und die Koordination zwischen den Behörden zu stärken.

Im Rahmen des Pakets sollen Polizeibehörden künftig erweiterte Fahndungsmöglichkeiten erhalten. Dazu gehört die Nutzung zusätzlicher Datenquellen sowie die Möglichkeit, bestimmte Informationen schneller auszutauschen.

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