Sechs von neun KI‑Chatbots senden Gesprächsinhalte an Werbefirmen

Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele beliebte Chat‑Service-Anbieter Nutzerdaten an Tracking‑ und Werbedienste übermitteln.

Die Ergebnisse einer Untersuchung deuten darauf hin, dass die meisten KI‑Chatbots Nutzertexte an externe Partner weiterleiten. Betroffene Plattformen umfassen bekannte Angebote wie ChatGPT, Claude und Gemini.

Black Vortex Redaktion

Sechs von neun KI‑Chatbots senden Gesprächsinhalte an Werbefirmen
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Der jüngste Bericht eines Forschungsinstituts hat sich mit der Datennutzung von KI‑Chatbots befasst. Dabei wurde ein Datensatz von neun unterschiedlichen Bot‑Anbietern analysiert. Die Studie legt nahe, dass in den meisten Fällen die Inhalte der Unterhaltungen nicht ausschließlich intern verarbeitet werden.

Im Fokus stand die Frage, ob und wie Konversationen an Dritte übermittelt werden. Das Verfahren umfasst das Senden von Texten an Tracking‑ und Werbedienste, die diese Informationen für Zielgruppenprofiling nutzen. Die Analyse zeigte, dass sieben der neun untersuchten Bots damit Daten teilen.

Der Prozess erfolgt meist automatisch, sobald ein Nutzer einen Chat startet. Die Bots speichern die Eingaben und leiten sie an spezialisierte Dienstleister weiter. Diese Drittparteien können daraus Nutzerprofile erstellen, die anschließend für personalisierte Werbung verwendet werden sollen.

Weiterlesen mit Black Vortex

Der Rest dieses Artikels ist Abonnent:innen vorbehalten — unbegrenzter Zugriff für 5,00 € im Monat.

Schon Abonnent? Einloggen

Black Vortex Daily

Die wichtigsten Entwicklungen aus KI, Technologie, Cybersecurity, Finanzen und Wissenschaft — jeden Morgen kompakt in Ihrem Postfach.

Themen (optional)