Sachsens Innenminister fordert Ausweitung der EU-Chatkontrolle

Armin Schuster sieht die Erweiterung als Kompromiss für Sicherheit und Rechte

Der sächsische Innenminister Armin Schuster fordert die Ausweitung der geplanten Chatkontrolle auf weitere Straftaten. Menschenrechtsorganisationen warnen seit Jahren vor den Folgen einer solchen Erweiterung.

Black Vortex Redaktion

Sachsens Innenminister fordert Ausweitung der EU-Chatkontrolle
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

In Sachsen hat Innenminister Armin Schuster öffentlich zur Ausweitung der geplanten Chatkontrolle Stellung genommen. Er fordert, dass die EU-Richtlinie nicht nur die derzeitige Anlasskontrolle, sondern weitere Straftaten abdecken soll.

Die aktuelle EU-Verordnung, die in Brüssel verhandelt wird, sieht vor, dass Online‑Chats bei eindeutig festgestellten Ereignissen überwacht werden. Schuster greift darauf zurück, dass diese Regelung bislang auf wenige Fälle beschränkt sei.

Laut Schuster ist die Erweiterung ein Kompromiss. Er betont, dass er damit die öffentliche Sicherheit stärken will, ohne die Grundrechte zu stark zu beeinträchtigen.

Weiterlesen mit Black Vortex

Der Rest dieses Artikels ist Abonnent:innen vorbehalten — unbegrenzter Zugriff für 5,00 € im Monat.

Schon Abonnent? Einloggen

Black Vortex Daily

Die wichtigsten Entwicklungen aus KI, Technologie, Cybersecurity, Finanzen und Wissenschaft — jeden Morgen kompakt in Ihrem Postfach.

Themen (optional)