Revolut verweigert Lösegeld, Kunden werden direkt erpresst

Das Finanztechnologieunternehmen hat die Zahlung von Millionen in Form von Lösegeld abgelehnt, während eine Hackergruppe nun Kunden direkt angreift

Revolut hat entschieden, kein Geld an die Angreifer zu überweisen, und damit die Zahlung von Millionen Lösegeld abgelehnt. Trotz dieser Haltung erpresst eine Hackergruppe nun die Kunden direkt, indem sie vertrauliche Daten nutzt.

Black Vortex Redaktion

Revolut verweigert Lösegeld, Kunden werden direkt erpresst
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Am 1. Oktober 2026 wurde in den Medien bekannt, dass die britische Finanztechnologieplattform Revolut auf eine Forderung von mehreren Millionen Dollar in Form von Lösegeld nicht eingegangen ist. Das Unternehmen hat entschieden, kein Geld an die Angreifer zu überweisen, um nicht den Anreiz für weitere Angriffe zu erhöhen. Diese Entscheidung steht im Mittelpunkt der Diskussionen über den Umgang mit Ransomware-Opfern.

Revolut erklärte, dass die Zahlung eines Lösegelds dem Prinzip widerspricht, das Unternehmen verfolgt, um die Sicherheit seiner Nutzer zu gewährleisten. Das Management betonte, dass alternative Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden, um die Konten der Kunden zu schützen. Die Entscheidung wurde von internen Experten geprüft und als strategisch sinnvoll erachtet.

Trotz dieser Haltung hat eine Hackergruppe begonnen, Revolut-Kunden direkt zu erpressen. Die Gruppe nutzt die Tatsache aus, dass sensible Daten von Nutzern auf dem Markt gehandelt werden können. Durch Phishing oder Social‑Engineering‑Angriffe greift sie auf persönliche Informationen zu und fordert Lösegeld von den betroffenen Kunden.

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