Revolut lehnt 3 Mio‑Euro Lösegeld nach Cyberangriff ab

Krypto‑Bank verweigert Zahlung trotz Anschuldigungen zu mangelhafter Geldwäsche‑Bekämpfung

Nach einem Cyberangriff verlangten Angreifer 3 Mio Euro von Revolut. Die Bank hat die Forderung zurückgewiesen und verweigert ein Lösegeld. Gleichzeitig werfen mehrere große Medienhäuser Revolut vor, seine Maßnahmen gegen Geldwäsche unzureichend zu gestalten.

Black Vortex Redaktion

Revolut lehnt 3 Mio‑Euro Lösegeld nach Cyberangriff ab
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Revolut steht im Fokus, weil ein Angriff auf die digitale Plattform zu einer Lösegeldforderung von 3 Mio Euro geführt hat. Die Angreifer haben ihre Forderung öffentlich gemacht, doch die Bank hat die Zahlung abgelehnt. Die Entscheidung wurde als klarer Hinweis darauf verstanden, dass Revolut nicht bereit ist, mit dem „Ransom‑ware“-Modell zu kooperieren.

Der genaue Ablauf des Angriffs wurde bislang nicht detailliert offengelegt. Die Berichte beschreiben lediglich, dass die Sicherheitsinfrastruktur der Bank kompromittiert wurde. Die Angreifer haben keine spezifischen Angriffsvektoren genannt, sodass die Ermittlungen noch andauern.

Revolut’s Entscheidung, kein Lösegeld zu zahlen, folgt einer strategischen Haltung gegen erpresserische Forderungen. Die Bank betont, dass sie sich an gesetzliche Vorgaben hält und nicht bereit ist, eine Praxis zu fördern, bei der Angreifer durch Zahlung ihre Aktivitäten legitimieren.

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