Redispatch‑Vorbehalt entlastet Netzbetreiber – Eon profitiert laut bne
Der geplante Vorbehalt könnte den Ausbau der Stromnetze verringern und dem Energieversorger einen Vorteil verschaffen.
Nach Aussage des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) würde der Redispatch‑Vorbehalt die Last von den Verteilnetzbetreibern nehmen. Da ein großer Anteil der abgeregelten Strommengen auf die Netze von Eon fällt, dürfte dem Konzern die Regelung besonders zugutekommen.
Black Vortex Redaktion

Der Redispatch‑Vorbehalt ist ein von der Bundesregierung vorgesehenes Instrument, das die Netzsteuerung in Zeiten hoher Last verändern soll. Ziel ist es, die Netzbelastung zu reduzieren und damit die Notwendigkeit von Netzbaumaßnahmen zu verringern.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) bewertet, dass die Regelung Druck von den Verteilnetzbetreibern nimmt. Durch die Zusammenlegung von Lasten auf die zentrale Netzsteuerung könnten regionale Ausgleichsmaßnahmen weniger intensiv werden.
Verteilnetzbetreiber, die derzeit häufig in die Infrastruktur investieren, müssten laut bne weniger ausbauen, wenn der Vorbehalt umgesetzt wird. Das könnte Kosten senken, auch wenn gleichzeitig der Einsatz von Flexibilitätsmaßnahmen steigt.
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