Im Jahr 2026 startet das Projekt Naresys, das sich mit der Integration von Batteriespeichern in Mehrfamilienhäusern beschäftigt. Ziel ist es, ein Netzwerk aus kleinen Speichern aufzubauen, das zentral gesteuert werden kann und gleichzeitig flexibel auf Marktbedingungen reagiert. Das Konzept soll zeigen, wie dezentrale Speicher für die Energieversorgung von Wohngebieten eingesetzt werden können.
Die Batteriespeicher, die im Projekt eingesetzt werden, besitzen jeweils eine Kapazität von etwa zwei Kilowattstunden. Diese Größe wurde gewählt, um eine ausreichende Energiemenge für die Haushalte bereitzustellen, ohne die Installationsfläche stark zu beanspruchen. Die Einheiten sind für den Einbau in bestehenden Wohnungen geeignet und können relativ einfach installiert werden.
Ein zentrales Steuerungssystem soll die einzelnen Speicher zu einem Schwarm verbinden. Durch die Bündelung der Kapazitäten kann das System als ein einziges, größeres Speichermodul agieren. Die Steuerung erfolgt über ein zentrales Interface, das die einzelnen Speicher unabhängig voneinander überwachen und steuern kann.
Im Jahr 2026 startet das Projekt Naresys, das sich mit der Integration von Batteriespeichern in Mehrfamilienhäusern beschäftigt. Ziel ist es, ein Netzwerk aus kleinen Speichern aufzubauen, das zentral gesteuert werden kann und gleichzeitig flexibel auf Marktbedingungen reagiert. Das Konzept soll zeigen, wie dezentrale Speicher für die Energieversorgung von Wohngebieten eingesetzt werden können.
Die Batteriespeicher, die im Projekt eingesetzt werden, besitzen jeweils eine Kapazität von etwa zwei Kilowattstunden. Diese Größe wurde gewählt, um eine ausreichende Energiemenge für die Haushalte bereitzustellen, ohne die Installationsfläche stark zu beanspruchen. Die Einheiten sind für den Einbau in bestehenden Wohnungen geeignet und können relativ einfach installiert werden.
Ein zentrales Steuerungssystem soll die einzelnen Speicher zu einem Schwarm verbinden. Durch die Bündelung der Kapazitäten kann das System als ein einziges, größeres Speichermodul agieren. Die Steuerung erfolgt über ein zentrales Interface, das die einzelnen Speicher unabhängig voneinander überwachen und steuern kann.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Erprobung der Vermarktung der Flexibilität am Strommarkt. Die Speicher sollen in der Lage sein, bei Bedarf Strom zu speichern oder abzugeben, um auf Preisschwankungen zu reagieren. Durch die zentrale Steuerung kann die Flexibilität optimal genutzt werden.
Neben der Marktflexibilität wird im Projekt auch der netzdienliche Einsatz der Speicher untersucht. Hierbei soll geprüft werden, wie die Speicher das Stromnetz stabilisieren können, indem sie Lastspitzen ausgleichen und Netzfrequenzregulierungen unterstützen. Das Ziel ist, die Netzstabilität zu erhöhen und gleichzeitig die Integration erneuerbarer Energien zu erleichtern.
Das Reallabor befindet sich in der Stadt Borna, wo mehr als 100 Batteriespeicher installiert werden sollen. In diesem Labor werden die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Schwärmen in Mehrfamilienhäusern untersucht. Das Projekt dient als Testfeld für weiterführende Studien.
Technisch stellt die Vernetzung von vielen kleinen Speichern eine Herausforderung dar. Die zentrale Steuerung muss die Kommunikation und Koordination zwischen allen Einheiten gewährleisten. Gleichzeitig wird die Datenverarbeitung in Echtzeit getestet, um schnelle Reaktionszeiten auf Markt- und Netzanforderungen sicherzustellen.
Die netzdienlichen Möglichkeiten der Speicher können dazu beitragen, den Bedarf an teurer Netzvergrößerung zu reduzieren. Durch den Einsatz von Schwärmen können lokale Lastprofile optimiert werden, was die Effizienz des gesamten Stromnetzes steigert. Das Projekt prüft, ob solche Vorteile auch in realen Mehrfamilienhäusern realisierbar sind.
Ein weiterer Aspekt ist die Akzeptanz bei den Bewohnern der Mehrfamilienhäuser. Das Projekt bezieht die Nutzer in die Planung ein, um sicherzustellen, dass die Installation keine Beeinträchtigungen verursacht. Gleichzeitig wird die Wirtschaftlichkeit für die Mieter analysiert, um langfristige Vorteile aufzuzeigen.
Die Ergebnisse aus dem Reallabor sollen in die weitere Entwicklung von Energiespeichern und Netztechnologien einfließen. Durch die praxisnahe Erprobung können Erkenntnisse gewonnen werden, die für die Planung zukünftiger Speicherprojekte in Städten von Bedeutung sind. Dabei wird besonders auf Skalierbarkeit und Interoperabilität geachtet.
Insgesamt bietet Naresys eine Chance, die Energieversorgung in städtischen Mehrfamilienhäusern zu optimieren. Durch die Kombination von zentraler Steuerung, Marktflexibilität und netzdienlichem Einsatz können neue Wege für die Integration erneuerbarer Energien geschaffen werden.
Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie Forschung und Praxis zusammenarbeiten können, um innovative Energielösungen zu testen und zu validieren. Die Erkenntnisse aus Naresys können der gesamten Branche als Leitfaden dienen, um dezentrale Speicher effizienter zu nutzen.