Mutterwerden ohne Schutz für Selbstständige

Selbstständige Frauen sind von gesetzlichem Mutterschutz ausgeschlossen

Selbstständige Frauen erhalten keinen Mutterschutz und können sich häufig keine Pausen rund um die Geburt leisten. Ein Bündnis fordert gesetzliche Absicherung und schlägt konkrete Finanzierungsmöglichkeiten vor.

Black Vortex Redaktion

Mutterwerden ohne Schutz für Selbstständige
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Der aktuelle Mutterschutz gilt ausschließlich für angestellte Arbeitnehmerinnen. Selbstständige Frauen greifen daher nicht auf die gesetzlich festgelegten Schutzzeiten zurück. Diese Regelung führt zu einer Lücke im sozialen Sicherheitsnetz, die besonders bei der Geburt eines Kindes zum Problem wird.

Für selbstständige Frauen bedeutet der fehlende Mutterschutz, dass sie die volle Verantwortung für die Betreuung des Neugeborenen übernehmen müssen, während sie gleichzeitig ihr Unternehmen führen. Ohne finanzielle Unterstützung sieht sich eine große Zahl der Betroffenen mit der schwierigen Entscheidung konfrontiert, Beruf und Familie zu vereinbaren.

Ein großer Teil der selbstständigen Frauen kann sich die notwendigen Pausen nicht leisten, da keine staatliche Entschädigung für die Zeit vor und nach der Geburt vorgesehen ist. Das führt häufig zu einer Belastung der Arbeitskraft und einer potenziellen Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit.

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