Malware in 19 Browser-Erweiterungen für Chrome und Edge entdeckt

Forscher haben nachträglich eingeschleusten Schadcode in mehrere Add‑Ons gefunden

In einer Untersuchung wurden 19 Browsererweiterungen für Chrome und Edge mit Malware verseucht. Der Schadcode wurde erst nachträglich eingeschleust, so die berichtenden Forscher.

Black Vortex Redaktion

Malware in 19 Browser-Erweiterungen für Chrome und Edge entdeckt
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Forscher aus dem Bereich der Cybersicherheit haben eine Gruppe von 19 Browsererweiterungen für die beiden weit verbreiteten Webbrowser Chrome und Edge identifiziert, die mit Malware infiziert sind. Die Untersuchungen zeigen, dass die betroffenen Add‑Ons zunächst als harmlos erschienen, jedoch später Schadcode enthielten, der nachträglich in die Distribution eingeschleust wurde.

Browsererweiterungen dienen dazu, die Funktionalität von Webbrowsern zu erweitern. Sie werden häufig aus offiziellen Extension‑Stores installiert, doch die Analyse hat ergeben, dass selbst scheinbar vertrauenswürdige Add‑Ons ein Angriffsvektor darstellen können. Die Forscher weisen darauf hin, dass die Integrität von Erweiterungen nicht immer gewährleistet ist, wenn nachträgliche Änderungen vorgenommen werden.

Der Malware‑Schadcode wurde nicht im ursprünglichen Paket eingebaut, sondern erst nach der Veröffentlichung der Add‑Ons eingefügt. Dieser Mechanismus erlaubt es Angreifern, die Integrität des Programms zu umgehen und Nutzer zu kompromittieren, ohne dass die ursprüngliche Signatur verändert wird.

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