Kostengünstige Kamera misst Leerlaufspannung von Solarzellen

Ein deutsches Forscherteam hat eine handelsübliche Kamera modifiziert, um die Elektrolumineszenz von Silizium-Solarzellen zu messen und daraus die Leerlaufspannung abzuleiten.

Die neue Methode nutzt eine angepasste Kamera, um die äußere Lumineszenz-Quantenausbeute von Solarzellen zu bestimmen. Dadurch kann die Leerlaufspannung ohne komplexe Messgeräte ermittelt werden.

Black Vortex Redaktion

Kostengünstige Kamera misst Leerlaufspannung von Solarzellen
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Ein deutsches Forscherteam hat eine handelsübliche Kamera so modifiziert, dass sie die Elektrolumineszenz von Silizium-Solarzellen und -Modulen erfassen kann. Die Anpassung erfolgt durch gezielte optische und sensorische Änderungen, die die empfindliche Messung von Lichtquellen ermöglichen, die bei der Stromerzeugung entstehen.

Elektrolumineszenz beschreibt die Lichtemission, die ein Solarzelle bei elektrischer Belastung abgibt. Diese Emission ist ein direktes Indiz für die Qualität der Zelle und liefert Informationen über interne Verluste und Materialeigenschaften.

Die Messung der äußeren Lumineszenz-Quantenausbeute (EQE) ist ein kritischer Parameter, der die Effizienz einer Solarzelle charakterisiert. Eine hohe EQE weist auf geringe Nicht-ideale Verluste hin, während niedrige Werte auf Defekte oder Ineffizienzen deuten.

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