Eine aktuelle Prognos‑Studie hat ergeben, dass die geplanten Gesetzesänderungen in Kombination mit einer neuen Netzentgeltsystematik die Stromgestehungskosten für Solarstrom aus Freiflächenanlagen um bis zu 30 Prozent erhöhen könnten.
Die Untersuchung bezieht sich auf drei zentrale Regelwerke, die von der Bundesregierung in Vorbereitung stehen: das Erneuerbare‑Energien‑Gesetz, die AgNes‑Vorschriften und das Netzpaket. Alle drei sollen neue Verpflichtungen und Kosten für Betreiber von Photovoltaikanlagen mit sich bringen.
Neben den legislativen Maßnahmen spielt die neue Netzentgeltsystematik eine entscheidende Rolle. Sie richtet sich nach dem Einspeisezeitpunkt und dem Netzanschluss und führt zu höheren Kosten für die Einspeisung von Solarstrom.
Eine aktuelle Prognos‑Studie hat ergeben, dass die geplanten Gesetzesänderungen in Kombination mit einer neuen Netzentgeltsystematik die Stromgestehungskosten für Solarstrom aus Freiflächenanlagen um bis zu 30 Prozent erhöhen könnten.
Die Untersuchung bezieht sich auf drei zentrale Regelwerke, die von der Bundesregierung in Vorbereitung stehen: das Erneuerbare‑Energien‑Gesetz, die AgNes‑Vorschriften und das Netzpaket. Alle drei sollen neue Verpflichtungen und Kosten für Betreiber von Photovoltaikanlagen mit sich bringen.
Neben den legislativen Maßnahmen spielt die neue Netzentgeltsystematik eine entscheidende Rolle. Sie richtet sich nach dem Einspeisezeitpunkt und dem Netzanschluss und führt zu höheren Kosten für die Einspeisung von Solarstrom.
Insbesondere Freiflächenanlagen, die großflächig betrieben werden, sind laut Prognos besonders betroffen. Der Anteil der Kosten, die durch die neuen Regelungen entstehen, ist hier deutlich höher als bei modularen Anlagen.
Die Studie quantifiziert die Gesamtkostensteigerung auf bis zu 30 Prozent. Das bedeutet, dass die Stromgestehungskosten eines neuen Projekts im Vergleich zum aktuellen Referenzwert erheblich höher ausfallen können.
Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Kosten bis zu 24,7 Prozent über dem Höchstpreis liegen könnten, der in den Ausschreibungen festgelegt wird. Das stellt ein signifikantes Risiko für die Wirtschaftlichkeit von Projekten dar.
Die höheren Generationskosten resultieren aus zusätzlichen Aufwendungen für Netzanschluss, Steuer und Abgaben sowie aus den neuen Vorgaben der EEG‑ und AgNes‑Reform.
Für Projektentwickler bedeutet dies, dass die Wirtschaftlichkeit von Freiflächenanlagen neu bewertet werden muss. Höhere Kosten können die Gewinnmarge reduzieren und die Finanzierung erschweren.
Der Markt reagiert möglicherweise mit einer Anpassung der Angebotsstrategien. Bieter könnten versuchen, die Kosten in den Ausschreibungen zu kompensieren oder alternative Finanzierungsmodelle zu prüfen.
Langfristig wird erwartet, dass die Gesetzesänderungen und das Netzpaket die Entwicklung von Photovoltaik im Land beeinflussen. Beobachter verfolgen, ob die Kostensteigerung durch technologische Fortschritte oder neue Regulierungen ausgeglichen wird.