IMEI‑Kennungen unbeabsichtigt an Anrufer übertragen

Einsehbare Schwachstelle bei Mobilfunkverbindungen könnte Tracking ermöglichen

Bei der Aufbauten von Telefonaten gelangen IMEI‑Kennungen unbemerkt an die Anrufenden. Diese Weitergabe eröffnet die Möglichkeit, Mobilgeräte zu tracken, ohne dass die Nutzer davon Kenntnis haben.

Black Vortex Redaktion

IMEI‑Kennungen unbeabsichtigt an Anrufer übertragen
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Ein kürzlich veröffentlichten Bericht hat aufgezeigt, dass bei der Aufbauten von Mobilfunkverbindungen IMEI‑Kennungen unbemerkt an die Anrufenden übertragen werden. Diese Entdeckung wirft Fragen darüber auf, welche Daten während eines Telefonats ausgetauscht werden und wie viel Kontrolle der Nutzer über seine eigenen Geräte hat.

Die IMEI – International Mobile Equipment Identity – ist ein weltweit eindeutiger Identifikator für Mobiltelefone. Sie dient der Geräteidentifikation in Netzwerken und wird von Mobilfunkanbietern zur Verwaltung und zum Schutz vor Diebstahl genutzt.

Während des Establishments eines Gesprächs erfolgt ein Austausch von Steuerungsinformationen zwischen den beteiligten Netzwerken. Bei diesem Prozess wurde festgestellt, dass die IMEI des sendenden Geräts an das empfangende Gerät weitergeleitet wird, ohne dass der Anrufer darüber informiert wird.

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