Hersteller fordern EU um 3 Jahre: Nur 2,4 % Lkw emissionsfrei

Die führenden Lkw-Hersteller fordern einen Aufschub der CO₂‑Vorgaben, um die Marktdurchdringung elektrischer Nutzfahrzeuge voranzutreiben.

Drei große Lkw-Hersteller haben die Europäische Union aufgefordert, die Einhaltung der CO₂‑Ziele für neue schwere Nutzfahrzeuge um drei Jahre zu verschieben. Der Antrag stützt sich auf die aktuelle Marktsituation, in der lediglich 2,4 % der neu zugelassenen Lkw emissionsfrei sind.

Black Vortex Redaktion

Hersteller fordern EU um 3 Jahre: Nur 2,4 % Lkw emissionsfrei
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Die Europäische Union hat klare Vorgaben für die CO₂‑Emissionen neuer schwerer Nutzfahrzeuge festgelegt. Nach den offiziellen Regeln sollen die durchschnittlichen Emissionen bis 2030 um 45 % gegenüber den Referenzwerten sinken, bis 2035 um 65 % und bis 2040 um 90 % reduziert werden. Diese Ziele sollen die Emissionen im Lkw-Bereich nachhaltig begrenzen.

Für neue Stadtbusse gelten noch strengere Vorgaben: 90 % der neuen Busse sollen 2030 emissionsfrei sein, ab 2035 sogar 100 % der neuen Busse. Diese höheren Standards spiegeln die besondere Rolle von öffentlichen Verkehrsmitteln im Emissionsreduktionsplan wider.

Der aktuelle Marktanteil emissionsfreier Schwerlastfahrzeuge liegt bei lediglich 2,4 %. Das bedeutet, dass der Großteil der neu zugelassenen Lkw noch auf Verbrennungsmotoren oder alternative Antriebe angewiesen ist.

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