Hackerangriff auf Schweizer Onlinemagazin führt zu Verlust von Nutzerdaten

Ein ungepatchtes Analyse-Tool eröffnet Schwachstelle in interner Datenbank.

Ein Hackerangriff hat das Schweizer Onlinemagazin Republik dazu veranlasst, personenbezogene Daten zu verlieren. Die Ursache liegt in einer Sicherheitslücke eines ungepatchten Analyse-Tools.

Black Vortex Redaktion

Hackerangriff auf Schweizer Onlinemagazin führt zu Verlust von Nutzerdaten
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Das Schweizer Onlinemagazin Republik hat öffentlich bekannt gegeben, dass es Opfer eines Hackerangriffs geworden ist, bei dem Nutzerdaten verloren gingen. Der Vorfall betrifft eine interne Datenbank, die ebenfalls anonymisierte Kommentare enthält. Die Veröffentlichung des Vorfalls erfolgte am 19. Oktober 2026 und betraf ausschließlich die interne Infrastruktur des Magazins.

Der Angriff erfolgte durch Ausnutzung einer Schwachstelle in einem Analyse-Tool, das im System von Republik eingesetzt wurde. Das Tool war nicht gepatcht und damit anfällig für Angriffe. Forscher haben bestätigt, dass die Schwachstelle dazu geführt hat, dass unautorisierte Zugriffe auf die Datenbank ermöglicht wurden.

Die betroffene Datenbank enthält neben anonymisierten Kommentaren auch Klarnamen der Nutzer. Diese werden in einer Datenbanktabelle gespeichert, die sowohl die Identität als auch die zugehörigen Kommentare enthält. Nach Angaben von Republik wurden die Daten nicht weitergeleitet, sind jedoch für die Angreifer zugänglich gewesen.

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