Der Fraunhofer ISE hat im Auftrag von The smarter E Europe eine umfassende Analyse durchgeführt, die jede einzelne Stunde bis zum Jahr 2045 berücksichtigt. Ziel war es, die notwendigen Kapazitäten zu bestimmen, um das Konzept „Renewables 24/7“ zu realisieren.
Das Konzept „Renewables 24/7“ bedeutet, dass Strom aus erneuerbaren Quellen die gesamte Zeit über die Versorgungssicherheit gewährleisten soll. Dabei wird die Wechselwirkung zwischen Angebot und Nachfrage in Echtzeit betrachtet.
Die Berechnung umfasst sämtliche Stromerzeugungsanlagen und berücksichtigt die natürlichen Schwankungen von Sonne und Wind. Für jeden Zeitpunkt wurde ein Szenario ermittelt, das die notwendigen Kapazitäten in den jeweiligen Energieträgern angibt.
Der Fraunhofer ISE hat im Auftrag von The smarter E Europe eine umfassende Analyse durchgeführt, die jede einzelne Stunde bis zum Jahr 2045 berücksichtigt. Ziel war es, die notwendigen Kapazitäten zu bestimmen, um das Konzept „Renewables 24/7“ zu realisieren.
Das Konzept „Renewables 24/7“ bedeutet, dass Strom aus erneuerbaren Quellen die gesamte Zeit über die Versorgungssicherheit gewährleisten soll. Dabei wird die Wechselwirkung zwischen Angebot und Nachfrage in Echtzeit betrachtet.
Die Berechnung umfasst sämtliche Stromerzeugungsanlagen und berücksichtigt die natürlichen Schwankungen von Sonne und Wind. Für jeden Zeitpunkt wurde ein Szenario ermittelt, das die notwendigen Kapazitäten in den jeweiligen Energieträgern angibt.
Das Ergebnis des Modells zeigt ein Energiesystem mit 308 Gigawatt Windkraft. Diese Kapazität deckt während windreicher Perioden einen wesentlichen Teil des Strombedarfs ab.
Zusätzlich wird ein Photovoltaik‑Leistungswert von 471 Gigawatt prognostiziert. Diese Menge an solarer Energie soll die Spitzenlasten in sonnenreichen Zeiten ausgleichen.
Insgesamt ergibt sich eine installierte Kapazität von 779 Gigawatt. Diese Summe stellt die Basis für die Versorgungssicherheit in einem vollständig erneuerbaren Stromsystem dar.
Die Modellierung legt nahe, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wind und Solar die Grundlage für die Erreichung der Klimaschutzziele bildet. Durch die Kombination beider Quellen können Schwankungen ausgeglichen werden.
Die Implementierung eines solchen Systems erfordert jedoch auch robuste Stromnetze. Eine hohe Flexibilität der Netzinfrastruktur ist notwendig, um die zeitlichen Variationen in der Stromproduktion zu absorbieren.
Neben der Netzstabilität stellt die Speicherung von Überschussenergie eine weitere Herausforderung dar. Techniken wie Batteriespeicher oder Wasserstoffproduktion könnten hier eine Rolle spielen, sind aber nicht Bestandteil des Modells.
Die Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um die Installation von Wind- und Solarkraftwerken zu fördern. Förderprogramme, Netzzugänge und regulatorische Vereinfachungen sind entscheidend.
The smarter E Europe fungiert als Auftraggeber und stellt das Ziel dar, die Klimaziele durch ein vollständig erneuerbares Stromsystem zu erreichen. Das Fraunhofer ISE liefert die wissenschaftliche Grundlage für diese Vision.
Die Studie liefert einen klaren Handlungsrahmen: Durch den Ausbau von Wind- und Photovoltaikkapazitäten bis 2045 kann Deutschland seine Klimaziele erreichen, sofern die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden.