Eisenhydrid im Erdkern: Fest und flüssig zugleich

Ein neuartiges Experiment legt die Grundlagen für ein langjähriges geologisches Rätsel dar

Forscher haben die Eigenschaften von Eisenhydrid unter Bedingungen simuliert, die dem Erdkern ähneln. Das Ergebnis: das Material kann gleichzeitig fest und flüssig sein. Diese seltsamen Eigenschaften könnten eine Erklärung für ein altes geologisches Rätsel liefern.

Black Vortex Redaktion

Eisenhydrid im Erdkern: Fest und flüssig zugleich
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

In einer neuen Studie untersuchten Wissenschaftler die elektrische und strukturelle Ausprägung von Eisenhydrid, einem Eisen‑Wasser‑Verbund, der im Erdkern vorkommen soll. Durch den Einsatz von Hochdruck‑ und Hochtemperatur‑Techniken wurden Experimente durchgeführt, die die extremen Bedingungen im inneren der Erde nachahmen.

Der Erdkern ist von enormer Hitze und Druck geprägt. Diese Kombination führt zu ungewöhnlichen physikalischen Zuständen, die in der Natur selten beobachtet werden können. Um die Natur des inneren Planeten besser zu verstehen, müssen Materialien unter solchen Bedingungen exakt untersucht werden.

Um die Bedingungen des Erdkerns zu replizieren, setzten die Forscher einen kompakten, temperatur‑kontrollierten Raum ein, in dem sowohl Druck als auch Wärme auf das Eisenhydrid‑Probe gesetzt wurden.

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