Berlin verweigert 30 Bitcoin als Lösegeld und veröffentlicht gestohlene Daten

Der Fall löst eine Warnung des BSI aus und fordert neue Sicherheitsstandards

Berlin hat sich entschieden, das von Hackern geforderte Lösegeld in Höhe von 30 Bitcoin nicht zu zahlen und stattdessen die gestohlenen Daten online zu stellen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt nun vor einer erhöhten Gefahr für Behörden und Unternehmen.

Black Vortex Redaktion

Berlin verweigert 30 Bitcoin als Lösegeld und veröffentlicht gestohlene Daten
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Am 5. September 2026 wurde bekannt, dass die Berliner Landesregierung sich gegen die Forderung von Hackern entschied, 30 Bitcoin als Lösegeld zu zahlen. Die Entscheidung erfolgte nach einer Vorfallanalyse, die zeigte, dass die Übernahme sensibler Daten nicht mit dem Sicherheitsprofil der Stadt vereinbar war. Die Berliner Behörde betonte, dass eine Zahlung einer Lösegeldsumme nicht zu einer sicheren Wiederherstellung der Systeme führen könne und unterstützte die Abwehrmaßnahme intern.

Die Daten, die von den Angreifern erbeutet wurden, umfassten persönliche Informationen von Bürgerinnen und Bürgern sowie interne Verwaltungsunterlagen. Nach Berichten der zuständigen IT-Abteilung wurden die kompromittierten Speicherorte in der Cloud identifiziert. Die Hacker übermittelten die gestohlenen Informationen an ein Darknet‑Forum, wo sie später zum Verkauf angeboten wurden. Die Inhalte wurden erst im Anschluss an die Forderung veröffentlicht.

Die Veröffentlichung der Daten erfolgte auf einem Online‑Marktplatz, der von der Hackergruppe betrieben wird. Dort konnten die Daten zu unsicherten Preisen gehandelt werden. Durch die Veröffentlichung wird die Gefahr erhöht, dass die Informationen von unautorisierten Dritten missbraucht werden. Die Berliner Regierung erklärte, dass die Veröffentlichung ein ernstes Risiko darstellt, insbesondere für Personen, deren Daten kompromittiert wurden.

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