Alte Photovoltaik- und Windanlagen belasten die EEG-Förderkosten stark

Neue Anlagen tragen lediglich 400 Millionen Euro zum jährlichen Förderbedarf bei

Eine aktuelle Kurzstudie zeigt, dass die größten EEG-Kosten immer noch von älteren Anlagen verursacht werden. Im Vergleich dazu bleiben die Förderkosten für neue Projekte auf lediglich 400 Millionen Euro pro Jahr begrenzt.

Black Vortex Redaktion

Alte Photovoltaik- und Windanlagen belasten die EEG-Förderkosten stark
KI-generierte Illustration (NVIDIA) · KI-generierte Illustration

Der Ausgleich für erneuerbare Energien wird in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) finanziert. Dabei erhalten Betreiber von Anlagen, die Strom ins öffentliche Netz einspeisen, einen festen Vergütungssatz. Die Summe aller Vergütungen fließt in den EEG-Fonds, der durch Einspeisevergütungen der Stromkunden finanziert wird.

Eine neue Kurzstudie hat die Entwicklung der EEG-Förderkosten über mehrere Jahre untersucht. Dabei wurde die Verteilung der Kosten zwischen bestehenden und neu errichteten Anlagen analysiert, um die wirtschaftlichen Auswirkungen besser zu verstehen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der EEG-Förderkosten von Anlagen stammt, die bereits seit vielen Jahren in Betrieb sind. Diese älteren Photovoltaik- und Windkraftanlagen haben oft einen höheren Wartungsbedarf und niedrigere Einspeisefrühe, was die Kosten pro kWh erhöht.

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