Im ersten Halbjahr 2026 traten in der Schweiz insgesamt 1800 neue Elektrizitätsgemeinschaften in den Markt ein. Diese Zahl spiegelt die stark wachsende Nachfrage nach gemeinschaftsorientierten Stromlösungen wider, die von lokalen Produzenten und Verbrauchern gemeinsam genutzt werden. Die Gründungen erfolgten in einem Zeitraum von Januar bis Juni, wobei die Mehrheit der neuen Gemeinschaften in städtischen und ländlichen Regionen entstanden ist, die einen Bedarf an flexibleren Energieangeboten verspüren.
Ein Elektrizitätsgemeinschaften-Modell basiert auf einer gemeinschaftlichen Anschaffung von Energieerzeugungsanlagen oder dem gemeinschaftlichen Einkauf von Strom. Mitglieder teilen sich die Kosten, die Einsparungen und gelegentlich die Erträge aus selbst erzeugtem Strom. Die Organisation dieser Gemeinschaften erfolgt meist über Vereine, Genossenschaften oder digitale Plattformen, die die Vertrags- und Abrechnungsprozesse koordinieren.
Die jüngste gesetzliche Neuregelung hat die Rahmenbedingungen für solche Gemeinschaften deutlich aufgeweitet. Sie erlaubt es, dass Mitglieder gemeinschaftlich Energie erzeugen, speichern und verkaufen können, ohne dass dafür separate Genehmigungen nötig sind. Diese Klarheit hat die Gründungsfreudigkeit erheblich gesteigert, wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht.
Im ersten Halbjahr 2026 traten in der Schweiz insgesamt 1800 neue Elektrizitätsgemeinschaften in den Markt ein. Diese Zahl spiegelt die stark wachsende Nachfrage nach gemeinschaftsorientierten Stromlösungen wider, die von lokalen Produzenten und Verbrauchern gemeinsam genutzt werden. Die Gründungen erfolgten in einem Zeitraum von Januar bis Juni, wobei die Mehrheit der neuen Gemeinschaften in städtischen und ländlichen Regionen entstanden ist, die einen Bedarf an flexibleren Energieangeboten verspüren.
Ein Elektrizitätsgemeinschaften-Modell basiert auf einer gemeinschaftlichen Anschaffung von Energieerzeugungsanlagen oder dem gemeinschaftlichen Einkauf von Strom. Mitglieder teilen sich die Kosten, die Einsparungen und gelegentlich die Erträge aus selbst erzeugtem Strom. Die Organisation dieser Gemeinschaften erfolgt meist über Vereine, Genossenschaften oder digitale Plattformen, die die Vertrags- und Abrechnungsprozesse koordinieren.
Die jüngste gesetzliche Neuregelung hat die Rahmenbedingungen für solche Gemeinschaften deutlich aufgeweitet. Sie erlaubt es, dass Mitglieder gemeinschaftlich Energie erzeugen, speichern und verkaufen können, ohne dass dafür separate Genehmigungen nötig sind. Diese Klarheit hat die Gründungsfreudigkeit erheblich gesteigert, wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht.
Nach einer umfangreichen Untersuchung lässt sich feststellen, dass die Mehrheit der Mitglieder ausschließlich Strom bezieht. Nur ein kleiner Anteil, exakt 13 %, agiert als Prosumer, also sowohl Verbraucher als auch Erzeuger von Strom. Damit liegt der Fokus in den meisten Gemeinschaften auf dem Konsum, während die Erzeugung noch ein Nebeneffekt ist.
Die Konzentration auf Stromkonsum hat direkte Auswirkungen auf die lokalen Versorgungsnetze. Durch die Bündelung der Nachfrage können kleinere Gemeinschaften ihre Abhängigkeit von großen Versorgern verringern und dennoch stabile Lieferbedingungen nutzen. Gleichzeitig reduziert sich die Lastspitzenbelastung, was die Netzstabilität unterstützt.
Aus ökonomischer Sicht profitieren die Haushalte von den gemeinschaftlichen Abschöpfungsmodellen. Durch die Vermeidung von individuellen Netzanschlusskosten und den Zugang zu günstigeren Stromtarifen senken Mitglieder ihre Energiekosten. Diese Einsparungen können sich in kürzester Zeit amortisieren, insbesondere wenn die Gemeinschaften in Gebieten mit hohen Strompreisen aktiv sind.
In ökologischer Hinsicht trägt die Verbreitung von Elektrizitätsgemeinschaften zur Reduktion von CO₂‑Emissionen bei. Wenn Gemeinschaften vermehrt erneuerbare Energiequellen nutzen, verringert sich der Bedarf an Netzeinspeisung aus fossilen Quellen. Der Effekt ist besonders stark in Regionen mit hohem Anteil an Solar- und Windenergie.
Trotz der positiven Trends gibt es noch Herausforderungen. Die technische Integration erneuerbarer Anlagen in bestehende Netzwerke erfordert Investitionen in Speicherlösungen und intelligente Steuerungssysteme. Außerdem müssen rechtliche Hürden in Bezug auf Eigentumsverhältnisse und Haftungsfragen geklärt werden.
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Zahl der Elektrizitätsgemeinschaften weiter steigen dürfte. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem Ausbau erneuerbarer Kapazitäten wird die Gründungsbarriere weiter sinken. Politische Initiativen, die den Ausbau von Gemeinschaften fördern, könnten die Entwicklung beschleunigen.
Zusammenfassend verdeutlicht die Gründung von 1800 Elektrizitätsgemeinschaften, dass gemeinschaftliche Stromversorgung in der Schweiz stark an Bedeutung gewinnt. Während der Konsum den Fokus bildet, eröffnet die Beteiligung an Erzeugung neue Perspektiven für eine nachhaltigere Energieversorgung.